Wenn der Strom verschwindet …

…ist das Chaos groß. So jedenfalls geschehen bei einigen großen Stromausfällen in der Geschichte, zum Beispiel in New York am 14.8.2003. Für viele Stunden war die Stadt, die niemals schläft in tiefe Dunkelheit gehüllt. Schuld waren die instabilen amerikanischen Stromnetze und das Problem nach einem Tag und einer Nacht Chaos zum Glück für die New Yorker schnell behoben.

Doch was würde in unserer modernen Welt passieren, wenn der Strom länger ausfällt?
Fakt ist, ohne Strom bzw. Energie wäre das Leben wie wir es heute kennen schlagartig unterbrochen. Wir können uns morgens keinen Kaffee mehr kochen und Anrufe auf dem Festnetz erreichen uns nicht mehr. Auf dem Weg zur Arbeit regelt keine Ampel mehr den Verkehr, das Büro erreichen wir nur noch über Treppen, weil die Aufzüge längst stehen geblieben sind. Den Computer einzuschalten bringt nichts und ein warmes Mittagessen in der Mittagspause ist auch nicht in Sicht. Richtig schwierig wird es, wenn der Abend hereinbricht und es kein Licht mehr gibt. Da müssen dann notfalls Taschenlampen und Streichhölzer herhalten und der Tag wird früh ohne das Anschalten des Fernsehers im Bett zu Ende gehen.

Doch das ist nur das kleinere Übel. Schwierig wird es, wenn die komplette Kommunikation zusammenbricht. Das wird in wenigen Tagen der Fall sein, wenn auch das letzte Handyakku und Notebookakku seinen Geist aufgegeben hat. In der Regel ist die Bevölkerung auf so einen Notfall nicht vorbereitet, es mangelt an Trinkwasservorräten, Taschenlampen und Streichhölzern. Wenn Lebensmittelläden schließen, die Versorgung mit Benzin und Medizin zusammenbricht und auch das Abwasser nicht mehr abgepumpt werden kann, wird es kritisch. Wenn auch der letzte Generator ausgefallen ist, muss sich Deutschland gemäß dem Energieprogramm von 1974 von seinen Nachbarländern helfen lassen. Damit es nicht so weit kommt, findet vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) jedes zweite Jahr eine großflächige Überprüfung unseres Stromnetzes statt.

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