Böse Briefe für Stromkunden

Bis zum 15. November werden etliche Stromkunden einen bösen Brief in ihrem Briefkasten haben denn der Strom wird teurer werden. Unternehmen sind dazu verpflichtet, ihren Kunden Preiserhöhungen sechs Wochen vorher anzukündigen. So kommt es, dass rund drei Millionen Kunden daher eben diesen bösen Brief erhalten werden und dort lesen werden, dass der Strom 2011 noch teurer werden wird. Über das Vergleichsportal Verivox wurden jetzt 15 Anbieter ausgemacht, die ihre Kunden stärker zur Kasse beten werden. Bereits zum November hin haben fünf dieser Anbieter bereits die Tarife erhöht. 10 weitere werden dann im Dezember bzw. im Januar folgen.

Hier wird kräftig erhöht

Im Schnitt werde Verbraucher 6,2 Prozent mehr zahlen müssen, bei einigen Anbietern sind es aber auch mehr als 10 Prozent. Grund für diesen enormen Anstieg ist die Anhebung der gesetzlichen Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien. Verschiedene Anbieter wissen schon genau um, wie viel, der Strom bei ihnen teurer wird. So kündigen die Stadtwerke Schwäbisch Hall bereits ein Plus von 10,9 Prozent an. Anbieter Badenova schlägt mit 8 Prozent zu buche. Unternehmen wie RWE, E.on oder Mainova, wissen, dass sie ihre Preise zwar erhöhen werden, doch lassen sie sich bis 2011 Zeit und schauen zuerst auf die Entwicklung am deutschen Strommarkt. Danach werden sie ankündigen, um welchen Prozentsatz der Preis erhöht werden muss.

Stromerhöhung wirklich nötig?

Einigen Anbietern wird jetzt allerdings vorgeworfen, diese Preisrunden dazu zu nutzen, um mehr Geld einzustreichen, auch abhängig von den höheren Steuern. Kontrollieren kann hier in Wirklichkeit niemand, denn keiner der Anbieter lässt sich in die Karten schauen. Verbrauchern bleiben nur die Möglichkeiten abzuwarten und sich dann unter Umständen nach einem neuen Lieferanten umzusehen. Hier sollte es unbedingt ein Unternehmen sein, bei dem keine Erhöhungen vorgesehen sind und bei welchen der Kunde kurze Vertragslaufzeiten hat. Doch sollte der erste Schritt sein, beim heimischen Anbieter nach zu hören, ob Erhöhungen geplant sind und wenn ja in welcher Höhe, diese ausfallen werden.

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