Strompreise werden wieder steigen

Diese Nachricht schockt die Strom- und Gasverbraucher in Deutschland, denn schon wieder sollen die Energiekisten steigen. Neue Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft haben gezeigt, dass bereits im ersten Halbjahr 2010 die Preise im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 2,1 Prozent gestiegen sind. Doch damit nicht genug Verbraucherschützer gehen davon aus, dass die Kosten weiter steigen werden. Glaubt man der Meinung des BDEW, dann sollen im neuen Jahr die Kosten um bis zu 8 Prozent nach oben gehen. Bei einer dreiköpfigen Familie, die einen Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden vorweist, würde dies in einem Halbjahr zusätzliche 69 Euro bedeuten.

Gründe für den Anstieg

Mit einer der Gründe ist die Forderung nach erneuerbarer Energien, die Schuld daran ist, dass die Preise für Strom in diese Dimensionen ansteigen werden. Auch 2010 hat sich der enorme Zubau der Solarmodule in Deutschland fortgesetzt. Doch ist Solarstrom mit einer gesetzlichen Einspeisungsvergütung von mindestens 31 Cent der teuerste Ökostrom überhaupt. Geht man nach den Einschätzungen der Verbraucherzentrale, sorgt alleine, diese hohe Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen dafür, dass aus einem derzeitigen Strompreis von 2,05 Cent pro Kilowattstunde ein Preis wird, der sich im Bereich 3,5 Cent bewegen wird. Doch rechnen diese Experten damit, dass der Strom weiter steigt.

Geld sparen durch Anbieterwechsel

Gerade vor einer angekündigten Erhöhung der Strompreise denen viele Verbraucher über einen Anbieterwechsel nach. Vor allem die Anbieter, die sich mit Verträgen an ihren Energielieferanten gebunden haben, profitieren vom Sonderkündigungsrecht nach einer Erhöhung. Preisvergleiche im Internet sind sehr schnell gemacht und helfen dabei, den günstigsten Anbieter zu finden, bei dem alle Faktoren stimmen. Wichtig ist es immer das Kleingedruckte zu lesen, sonst muss am Ende noch ehr gezahlt werden als beim alten Anbieter. Doch sollte zuerst immer beim bisherigen Lieferanten nach einem günstigeren Vertrag gefragt werden, diese wollen ungern ihre Kunden verlieren und bieten häufig Rabatte an.

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