Stoppt die EU das Glühbirnenverbot?

Als die ersten Energiesparlampen auf dem Markt kamen, schien es auf den ersten Blick so, als seien diese auf jeden Fall die bessere Alternative zur Glühbirne. Mittlerweile gibt es kaum mehr klassische Glühbirnen zu kaufen. Die mit 100 und 75 Watt sind in der Europäischen Union sogar gar nicht mehr erhältlich. Es ist geplant, ab September 2011 auch den Verkauf der Glühbirnen mit 60 Watt zu verbieten. Energiesparlampen geraten aber immer mehr in die Kritik: Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes zeigt, dass Energiesparlampen gefährliches Quecksilber freisetzen, wenn sie zu Bruch gehen.
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SPD will Ökostrom stärken

Am 27. März finden in Baden-Württemberg die nächsten Landtagswahlen statt. Schon jetzt entsteht eine Debatte darüber, wie man in Zukunft die Energieversorgung des Landes lenken möchte. Die SPD hat in dieser Hinsicht ganz genaue Pläne. Die Partei kündigte an: Wenn sie bei den Landtagswahlen eine Regierungsbeteiligung erlangt, möchte sie mit der EnBW aus dem Atomkartell der vier großen Energieunternehmen aussteigen. Das betonte Nils Schmid, der SPD-Landesvorsitzende am Sonntag.
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Heizölpreise steigen durch niedrigen Euro an

Die Befürchtungen des gestrigen Tages sind heute leider zur traurigen Wahrheit geworden. Durch den niedrigen Wert des Euros wurde das Heizöl in Deutschland heute wesentlich teurer, obwohl der Preis für Rohöl an der Börse gleich geblieben ist. Die zunehmende Unsicherheit auf den weltweiten Finanzmärkten sehen Experten als Grund für die Anhebung des Ölpreises. Zudem sei die geringe Bestandsmenge an Öl in den USA ein Faktor, der nicht vergessen werden darf. Erhöht sich dieser, so würde auch der Preis für Rohöl wieder sinken. In Deutschland ist der Ölpreis zusätzlich vom Wert des Euros abhängig. Bleibt dieser stabil, so kann auch hierzulande wieder mit niedrigeren Preisen für Heizöl gerechnet werden.
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EU will Bürger für Ökostrom zahlen lassen

Für den Ausbau der EU weiten Stromnetze wird Geld benötigt von der EU Kommission. Ende November will die Kommission jetzt einen Entwurf vorstellen, der aber für ganz Europa Auswirkungen auf die Strompreise haben kann. Die Kommission will nationale Regulierer zur Rückstellung verpflichten, wenn diese ihren Kunden Durchgangsgebühren berechnet haben. Ein Beispiel ist der Offshore Strom aus der Nordsee, dieser Strom soll auch nach Stuttgart oder Köln, ihn dorthin zu bringen kostet Geld, was im Grunde von jedem gezahlt werden muss. Geplant ist die Rückstellungen für Instandhaltungen und für den Neubau der Elektrizitäts-Infrastruktur zu verwenden. Dieser Plan soll helfen, das Europa schneller zu seinen dringend benötigten Investitionen in der Strom Infrastruktur schneller zur Verfügung stehen.
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Berliner SPD will Strom und Gas zurück

Geht es nach den Wünschen der Berliner SDP, dann sollen Strom, Wasser und Gas wieder in öffentliche Hand zurückkehren. Die Energieversorgung soll dadurch wieder einen stärkeren Einfluss durch das Land Berlin selbst bekommen. In vielen deutschen Bundesländern herrscht aktuell Ärger über die steigenden Energiekosten. Private Anbieter können hier im Grunde schalten und walten wie sie es wollen, solange die geforderten Abgaben gezahlt werden. Bürger sind verunsichert, da in diesem Tarifdschungel niemand mehr so recht den Durchblick hat.
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Stromnetz soll fit werden für den Ökostrom

Das Stromnetz muss weiter ausgebaut werden, denn die Produktion von Ökostrom aus erneuerbaren Energien steigt immer weiter an. Insgesamt werden 3500 Kilometer neue Leitungen benötigt, was einem Investitionsumfang von etwa sechs Milliarden Euro entsprechen würde. Die Deutsche Netzagentur hat aufgeführt, dass dieser Betrag unbedingt notwendig ist, um Lücken in der aktuellen Stromversorgung zu schließen. Diese ist eine Tochter des Umwelt –und Wirtschaftsministeriums mit der Beteiligung einiger Banken. Die ist beratendes Organ bei der Regierung, Stromkunden und Unternehmen.
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Österreich protestiert gegen Deutschlands Atompolitik

Auch Nachbar Österreich protestiert gegen Deutschlands Atompolitik. Schließlich sind die Atomkraftwerke Isar I und Isar II mit 140 km nicht wirklich weit von Österreich bzw. Salzburg entfernt. In Österreich selbst ist der Einsatz von Atomkraft verboten.
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Vattenfall demonstriert „grünes“ Bewusstsein

Der schwedische Konzern Vattenfall war wegen des Festhaltens an der Atom-Politik in Deutschland arg kritisiert worden. Vattenfall solle „grüner“ werden und sich auf die Bedeutung des Konzernnamens konzentrieren. Vattenfall bedeutet in Übersetzung nämlich Wasserfall, was sich eben auf Wasserkraft bezieht. Nun hat Vattenfall zwar kein Wasserkraftwerk gebaut, aber einen mega-großen Meeres-Windpark.
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Atomstrom – ja, bitte?

Die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke ist seit dieser Woche beschlossene Sache. Vor 2036 bzw. 2040 wird das wohl nichts werden mit dem Ende der Atomkraft in Deutschland.

Unmut in der Bevölkerung

Die Proteste, Argumente und Demonstrationen haben allesamt nichts genützt. Die Regierung hat beschlossen, dass die 17 Atommeiler am Netz bleiben und dann ist das eben so. Wer fragt also nach der Atomlobby? Wer fragt nach der Entsorgung von Atommüll? Jede Menge Menschen tun das, aber greifbare Ergebnisse sieht man da nicht. Das Pro-Atomstrom-Argument lautet „Strom- sicher und bezahlbar“.
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Insiderdeals werden hart bestraft

Derzeit bereitet die EU-Kommission einen Gesetzesentwurf vor, nachdem Insiderdeals mit Strom und Gas ab 2012 unter Strafe gestellt werden sollen.

Der entsprechende Entwurf wird zum Frühjahr 2011 vorbereitet werden und soll dann ähnlich wie bei dem Handel mit Aktien und Wertpapieren neue Richtlinien für den europaweiten Handel mit Strom und Gas vorgeben. Wer sich nicht daran hält, dem drohen empfindliche Strafen. Experten sehen in diesem Vorgehen einen guten Schritt in die richtige Richtung, denn bislang werden am Handel unter der Ladentheke jährlich Millionengewinne eingefahren. Es wird Zeit, dass dem ein Riegel vorgeschoben wird und nicht zuletzt zum Wohle der Verbraucher ein fairer Wettbewerb am Markt vorherrscht. Bislang gäbe es keine ausreichende Kontrolle auf dem Strom- und Gasmarkt, kritisiert E-Control-Chef Walter Boltz.
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Nach heftiger Kritik gibt es endlich Einigung im Atomstreit

Zwölf Stunden dauerten die Gespräche zwischen FDP und Union hinter verschlossenen Türen. Dreh- und Angelpunkt der Konflikte war der Streit um die Laufzeiten der Atomreaktoren und damit auch der Zeitpunkt einer endgültigen Umstellung auf Ökostrom.

Nun ist ein kleiner Meilenstein geschafft und beide Lager wurden sich tatsächlich einig. Die Laufzeit der 17 Atommeiler in Deutschland wird auf bis zu 12 Jahre verlängert. Dabei wird nicht jedes Kraftwerk zum gleichen Zeitpunkt abgeschaltet, um einen schrittweisen Wechsel garantieren zu können und aufgrund der Tatsache, dass die Reaktoren nicht alle gleichen Alters sind. Die Pläne sehen deshalb vor, die ältesten Reaktoren schon in den kommenden Jahren abzuschalten und den Neusten dann endgültig in 12 Jahren den Saft abzudrehen.
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Merkel zeigt sich betrübt

Ökostromnetz soll ausgebaut werden

Grund für das Stimmungstief der Kanzlerin ist die Weigerung vieler Städte und Kommunen, neue Stromtrassen über der Erde bauen zu lassen.

Pläne für den Ausbau der Stromnetze die gibt es schon lange. Politiker und Energiekonzerne sind sich einig, dass nur so überhaupt die neuen Möglichkeiten des Ökostroms sinnvoll genutzt werden können. Derzeit arbeiten viele Wind- und Wasserkraftwerke nur am Rande ihrer Leistungsmöglichkeiten, denn die Einspeisung der gesamten produzierbaren Energie könnte zum Zusammenbruch der alten Stromnetze führen. Die erhöhte Spannung ist bisher einfach nicht entsprechend aufzufangen und weiterzuleiten. Der Gang in Richtung erneuerbare Energien bedeutet demnach auch, der Ausbau und Neubau vieler Teile des vorhanden Stromnetzes.
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Die Reise geht weiter

Am Donnerstag besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel Niedersachen. Der nächste Stopp auf ihrer Energiereise war zugleich auch ein sehr heikler.

Besucht wurde auf Einladung vom Chef der RWE Jürgen Großmann ein Atomkraftwerk im Emsland. Danach besichtigte die Kanzlerin noch ein nagelneues Gas- und Dampfturbinenkraftwerk im nahe gelegenen Lingen.
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Was steckt wirklich hinter schnellem Ausstieg aus Atomenergie?

Kaum hat Angela Merkel ihre Energie-und Bildungsreise angetreten, schlägt der Wind Richtung Sturm. Zwar möchte die Kanzlerin einen möglichst schnellen Ausstieg aus der Atomenergie, allerdings gibt es da auch noch den Appell „Mut und Realismus für Deutschlands Energiezufuhr“.

Zur Unterzeichnung des Appells haben sich insgesamt 40 Politiker, Journalisten und führende Unternehmer zusammengeschlossen und möchten damit ihre Position gegen eine rasche Beendigung der Atomenergie demonstrieren. Auch Merkel fühlt sich von dieser neuen Richtung angesprochen. Doch warum plötzlich diese neue Richtung, waren doch Auftrag und Ziel dieser Energiereise die Sichtung der Möglichkeiten zum schnellen Ausstieg aus Atomenergie?
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Nächster Stopp: Leipzig

Die Klimareise von Kanzlerin Angela Merkel geht in die zweite Runde und das heißt, es ist Zeit für die Europäische Energiebörse in Leipzig. Dazu Merkel selbst: „Hier wird Energiegeschichte geschrieben, indem die Märkte der Energie transparenter gemacht werden.“

Auch hier ist das Dreh-und Angelthema die Möglichkeit, die Strom- und Gaserzeugung bald nur noch aus erneuerbaren Energiequellen zu stemmen. Wo ginge das besser als genau an der Stelle, wo die Preise für die Erzeugung von Strom und Gas gemacht werden? Denn genau das ist die Aufgabe der European Energy Exchange AG, wie die Europäische Energiebörse mit vollständigem Namen heißt. Deshalb soll es gemeinsames Ziel sein eine Energiegewinnung für ganz Deutschland zu schaffen, die nicht nur gut für das Klima ist. Es soll darüber hinaus ein fairer Wettbewerb auf dem Markt entstehen, was letzten Endes auch zu fairen Preisen für die Endverbraucher führt.

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