Die Strompreiserhöhungen treffen Arbeitslose immer am härtesten

Zahlreiche Stromanbieter erhöhen ihre Preise jetzt, nun hat eine neue Statistik gezeigt, dass es besonders für Arbeitslose extrem teuer wird. Denn diese müssen viel mehr für Energien zahlen, als im Hartz IV-Regelsatz vorgesehen ist.

Wegen Strompreiserhöhungen müssen Hartz IV Empfänger beim Essen sparen

Max Mustermann mag den Monat November so gar nicht, denn dieser hält allzu oft böse Überraschungen für ihn parat. Mittlerweile haben schon rund 300 Stromversorger angekündigt, im Dezember oder spätestens zum Jahreswechsel die Preise erneut anzuheben. Davon werden dann mindestens 18 Millionen Haushalte betroffen sein. Herr Mustermann wird auch einer von diesen sein, so erhöht sein Versorger die Kosten um mehr als einen Cent pro Kilowattstunde.

Somit kann Herr Mustermann damit rechnen, dass er bei gleichem Stromverbrauch im Jahr 2011 gute 24 Euro mehr für den Strom zahlen muss. Das Problem ist aber Herr Mustermann kann sich diese Erhöhung eigentlich gar nicht leisten, denn er bekommt wie so viele, Hartz IV. Das sind gerade mal 359 Euro im Monat. Denn wenn die Stromversorger ihre Preise erhöhen, trifft es solche Menschen besonders hart. Die Pauschale, die der Staat an Hartz IV Empfänger zahlt, ist nämlich viel zu niedrig. Rund 29 Euro von den 359 Euro sind monatlich für Strom eingeplant, dabei liegen die Kosten aber in der Regel wesentlich höher und das in allen Bundesländern. So zahlt ein Single mit einem Jahresverbrauch von 1500 Kilowattstunden im Schnitt etwa 35 Euro, in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sind es sogar 37 Euro.

Somit zahlen alle Hartz-IV Empfänger hochgerechnet auf einem Jahr satte 96 Euro mehr, als ihnen der Staat für Energiekosten zuteilt. Viele Arbeitslose müssen um die steigenden Kosten zahlen zu können an anderen wichtigen Dingen sparen, wie zum Beispiel Essen, Kleidung und andere wichtige Dinge. Auch hier kann ein Anbieterwechsel helfen oder aber man fragt seinen aktuellen Versorger um einen günstigeren Alternativtarif.

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