Fukushima I – Eine Chronologie der Ereignisse

Bedingt durch das starke Erdbeben in Japan und die daraus resultierende Tsunamiwelle kam es im Atomkraftwerk von Fukushima I am Freitag, den 11.3.2011, zu mehreren schwerwiegenden Störfällen. Fukushima I ist eines der älteren japanischen Atomkraftwerke mit insgesamt 6 Siedewasserreaktoren. Fukushima I wird vom ehemals staatlichen Konzern Tepco betrieben und liegt etwa 250 km nördlich von Tokio. In zwölf Kilometern Entfernung befindet sich Fukushima II des gleichen Betreibers mit weiteren vier Reaktoren. Eigentlich war die Stilllegung von Block 1 Anfang 2011 geplant, allerdings verlängerte die Japanische Atomaufsichtsbehörde NISA im Februar 2011 die Laufzeit um zehn Jahre. Nachfolgend die Chronologie der wichtigsten Ereignisse.
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Isar I: Schließung nötig

Eine im Auftrag von Österreich durchgeführte Studie kommt zum Ergebnis, dass das AKW Isar I umgehend stillgelegt werden sollte. Eine Laufzeitverlängerung muss unbedingt vermieden werden. Das bayrische Umweltministerium wies die Studie als haltlos zurück. Dass Isar I allerdings einer der ältesten Meiler Deutschlands ist und in Sachen Sicherheit wohl nicht unbedingt Weltklasse, das lässt sich nicht bestreiten.
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Atomkraftwerke sollen wieder ans Netz

Atomkraftwerk Krümmel

Vattenfall will die beiden Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel wieder in Betrieb nehmen.

Das bestätigt die Sprecherin von Vattenfall Barbara Meyer-Bulkow gegenüber WELT als Antwort auf einen kürzlich dort erschienenen Artikel. Die beiden Werke Brunsbüttel und Krümmel liegen an der Elbe und sollen schon in bald ans Netz gehen und damit Tausende von Haushalten mit Strom versorgen.

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Die Reise geht weiter

Am Donnerstag besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel Niedersachen. Der nächste Stopp auf ihrer Energiereise war zugleich auch ein sehr heikler.

Besucht wurde auf Einladung vom Chef der RWE Jürgen Großmann ein Atomkraftwerk im Emsland. Danach besichtigte die Kanzlerin noch ein nagelneues Gas- und Dampfturbinenkraftwerk im nahe gelegenen Lingen.
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Notstromversorgung ausgefallen: Atomkraftwerk Biblis alarmierte die Behörden

Wenn man sich an die Aussage von Herrn Röttgen erinnert, kommt einem diese Nachricht um so dramatischer vor:
Am Freitag, den 30. Juli, kam es zu einem alarmierenden Vorfall bei den Arbeiten im Atomkraftwerk Biblis. Die Behörden, die für solche mehr als unangenehme Zwischenfälle zuständig sind, waren in Alarmbereitschaft, zum Glück konnten alle Risiken und Gefahren eingedämmt werden. Gerade Wartungsarbeiten, die das Atomkraftwerk in Schuss halten sollten und dabei allen möglichen Fehlern vorbeugen sollen, waren es, die zu dem Alarm führten. Im gesamten Block B des AKW Biblis war die Stromversorgung unvorhergesehen unterbrochen.

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